Wir möchten alle Besucher über einen brisanten Fall informieren.

 

 

Mittlerweile befassen wir uns seit 2 Jahren mit diesen Betrugsfall, nun gibt es endlich Bewegung im laufenden Rechtsstreit.

 

Deshalb hier ein kurzes Statement zum aktuellen Anlass:

 

Züchter oder solche, die sich als diese bezeichnen gibt es ja viele auf der Welt. Tatsächlich gibt es noch sehr ehrbare und seriöse Züchter, die viel Herzblut in ihr Hobby investieren und die die Gesundheit der eigenen Tiere oder ihrer Nachzuchten vor den eigenen Profit stellen, aber leider auch eben andere.....Allerdings muss man feststellen, dass es immer schwerer wird, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dies mussten wir bedauerlicherweise selber feststellen. 

 

Was muss in einem sehr bekannten Züchter mit Jahrzehnterlanger Erfahrung vorgehen, der einen Hund als Junghund am Ellenbogen operieren lässt und dann nach Monaten das in Stand gesetzte Tier mit dem Wissen des Zuchtverbandes von einem Tierarzt auswerten lässt und somit als Zuchttier in die Zucht nimmt?

 

Was denkt sich der Zuchtverband, der dieser Person ca 5 Wochen nach Inkrafttreten der aktuellen Zuchtordnung eine Ausnahmegenehmigung für diesen Hund ausstellt? Ich kann es nicht beantworten.

 

Im Gegenteil fehlen uns bei weitere Betrachtung des Falles immer mehr die Worte. Muss man doch mit dem Kopf schütteln, wenn die betroffenen Personen von einer Entfernung einer „Knochenschuppe“ sprechen, die beim Hund wie dem Blinddarm beim Menschen gleichzusetzen sei und die Entnahme völlig unrelevant für die Zuchttauglichkeit sei und das dann nichts mit einer ED zu tun haben soll.....Und selbstverständlich ist so eine Knochenschuppe nicht erblich.

 

Wo soll das in der Zucht hinführen, wenn die sogenannten Züchter wissentlich mit kranken Hunden vermehren und der Zuchtverband noch nicht mal seine eigene Zuchtordnung kennt, in der ausdrücklich steht, dass Hunde, die vor Vollendung des 12 ten Lebensmonates am Ellenbogen operiert wurden nicht zur Zucht zugelassen werden dürfen.

 

Die Ehemalige Vorsitzende und der aktuelle Vorsitzende des Zuchtverband RHC.ev hat im Prozess ausgesagt, dass sie damals diese Zustimmung erteilt haben in Abweichung der Satzung. Im Laufe der Verhandlung hat der aktuelle Vorsitzende den Fehler eingestanden.